Tagesblick- Das Leben ist wie ein reißender Fluss – die schönen Dinge im Leben sehen und genießen – Wie entgehe ich den Stimmungsmacher an

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Das Leben ist wie ein reißender Fluss, welcher alles mit sich zieht und zum Teil unter sich vergräbt. Viele Menschen finden in der Strömung keinen Halt und gehen unter. Das Weltgeschehen hat eine Dynamik angenommen die dem Mensch nicht gut tut. Das Jahr 2020 zeigt uns wie anfällig unser Leben sein kann. Es zeigt uns wie zerbrechlich eine Weltwirtschaft sein kann. Das Jahr 2020 zeigt uns aber auch, wie sehr wir zusammenhalten können. Die Beweggründe sind sicherlich unterschiedlich. Manche halten zusammen aus der Angst heraus und andere wiederum weil ihr Naturell sie zum Handeln zwingt. Aber egal wie die Beweggründe auch sind, stellt sich die Frage ob nicht alles einen oder zwei Gänge, vielleicht aber auch sogar drei Gänge zurückgeschaltet werden sollten. Muss an der Börse spekuliert werden das Reichen noch reicher werden? Muss unbedingt jeder die Möglichkeit haben von a nach b zu fliegen? Und so könnte man sicherlich eine ganze Liste aufstellen was notwendig ist und was nicht. Die Frage ist doch, worauf jeder einzelne gerne verzichten möchte und kann. Da gehen die Meinungen ganz bestimmt auseinander und es ist schwer darin Einigkeit zu finden.

Es ist doch schwachsinnig ist sich treiben zu lassen, nur dass aus Millionären Milliardäre wird. Wir lassen uns von dem Fluss des Lebens mit reißen und werden von der Industrie mit Reizen gesteuert und sehen dabei alles nur nicht das Wesentliche. Das Wesentliche ist nämlich unser Leben und das was uns die Natur schenkt. Die Natur gibt uns Ruhe! Sie schenkt uns den Moment zum durchatmen. Die Natur gibt uns Momente zum Nachdenken und Kraft für unser Leben. Sie hat so viel schönes was sie mitbringt! Es ist schade dass so viele achtlos an dem Schönen vorbeigehen. Nein, der Mensch lässt sich lieber treiben und verschließt die Augen. Wenn man es genau nimmt, werden wir getrieben wie eine Herde Vieh. Wir werden gelenkt dies zu tun und das zu tun und bekommen dabei noch gesagt was uns glücklich macht. Denn dazu gibt es die Werbung. Die Werbung sagt uns was wir brauchen! Und das bekommen wir von den Kindesbeinen an eingeimpft. Es ist eigentlich eine Art gehirnwäsche! Das Jahr 2020 hat uns gezeigt, wie schwer es fällt sich aus dem Fluss des Lebens zu befreien. Der lockdown! Und was machen wir jetzt damit? Was machen wir, wenn wir nicht mehr in Biergärten gehen können. Keine Partys, keine Kneipen besuchen, kein Reisen durch die Lande. Die Freizeit muss neu gestaltet werden und findet zwangsläufig Einklang mit der Natur.

Wir werden mittlerweile so gelenkt, dass es uns schwer fällt sich mit Dingen zu beschäftige, die uns die Erde bzw die Natur gibt. Wenn uns die Anreize zum Konsum, welcher Art auch immer genommen wird, weiß der Mensch mit sich nichts mehr anzufangen. Er ist darauf abgerichtet worden zu konsumieren. Kommt dieser Motor zum Stillstand werden Aggressionen freigesetzt. Die Langeweile nimmt Einfluss auf die Psyche! Es gab einmal ein Versuch, wobei unbescholtene normale Bürger für einige Wochen sich einen Test unterzogen haben. Die einen durften die Gefängniswärter sein und die anderen die Strafgefangenen. Der ganze Versuch ist in einer Gewaltorgie geendet. Die Probanden hatten vorher kein Gewaltpotential gehabt. Doch das hatte sich ganz schnell und zunehmends geändert. Endlich sehe ich das im Lockdown. Diese Veränderung treibt viele in die Gewalt, da diese mit sich nichts anzufangen wissen. Der Sinn des Lebens nach Konsum zu streben ist genommen worden. Konsumieren heißt z.b. essen gehen, ein Bier trinken mit Bekannten, tanzen gehen, einkaufen gehen, und so weiter. Es ist wichtig dass jeder Einzelne seine sozialen Kontakte hat damit ein Gleichgewicht hergestellt ist. Aber wenn wir es genauer hinterleuchten stellen wir fest, dass unsere sozialen Kontakte oftmals gleichgesetzt mit konsumieren verbunden ist. Wir treffen uns und konsumieren gleichzeitig. Selten kommt es vor dass man sich trifft um z.b. Karten zu spielen, zu wandern und so weiter. Wir sind die Ruhe nicht mehr gewohnt. Es wird Zeit umzudenken!

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